BSM zur Elektromobilität im Koalitionsvertrag,

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Am 10. 3. 2014 hielt Andreas Michael Reinhardt vom BSM einen Impuls-Vortrag beim Runden Tisch der ISOR in Dortmund, dessen Inhalt hier eingesehen werden kann:

art_Beitrag_ISOR_Referat_Koalitionsvertrag_Elektromobilität

Die ISOR weist darauf hin, dass nach ihrer Meinung die Elektromobilität nur als solare Elektromobilität Sinn macht.

Daher wird die Große Koalition mit ihrer Energiepolitik sehr kritisch gesehen, weil der Einsatz von Regenerativen Energien gedeckelt werden soll. Kohle- und Offshore-Windenergie sind für die Elektromobilität nicht zielführend. Sinnvoll kann nur eine dezentrale Energieversorgung in Bürgerhand sein. Die flächendeckende Erzeugung von Regenerativen Energien muss durch flächendeckende Speicherung ergänzt werden. Die Elektromobilität muss in ein bürgernahes Gesamt-Verkehrskonzept eingebunden sein.

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3 Kommentare zu BSM zur Elektromobilität im Koalitionsvertrag,

  1. admin sagt:

    Ein Kommentar von Dietrich Koch erreichte admin per mail:
    Meinen Kommentar zu bsm u. dem Vortrag von Andreas-Michael Reinhardt kann man kurz abhandeln, so kurz wie ISOR richtig zusammengefasst hat, man könnte auch sagen: viel heiße Luft, wenig Weiterführendes!

    Der Vortrag ist im Prinzip der Schnee von gestern und damit nicht
    hilfreich: die Auseinandersetzung und Beschreibung des
    Regierungs-Koalitionsvertrages vom November 2013. Heute wissen wir, wie wenig die dort wünschbaren Handlungsziele Realisierungsgültigkeit haben.
    Inzwischen sind 1.500 Millionen € Steuergelder für überflüssige
    E-Mobilitäts -Forschungsprojekte und Hilfen für die „arme“
    Autoindustrie verschleudert worden, und es gibt keine einzige
    Willensbekundung seitens der deutschen Autoindustrie für eine deutsche Leitfunktioin im E-Mobilitätsbereich. Wäre das Geld dem deutschen Autokäufer als Innovations-Prämie zuteil geworden, was der Verkehrsminister stets erfolgreich verwehrt hat, und wäre ein dichtes Netz von Ladestationen mit privilegierten Parkplätzen geschaffen worden, wäre unser Thema 5 Jahre weiter.
    So müssen wir nach wie vor alles selber machen – genauso wie die
    Erneuerbaren Energien Windkraft, Solarenergie, Biogas usw. nicht von den großen und reichen Stromkonzernen, sondern von den vielen privaten Investoren in Bürgerhand vorangebracht worden sind und je nach Bundesland schon flächendeckend im Einsatz sind.
    Viele Grüße
    Dietrich Koch

  2. Die Große Koalition verdeutlicht uns auf erschreckende Weise, dass wir in einer postdemokratischen Gesellschaft leben, Merkel, Gabriel, Steinmeier und Co. wirken nur noch wie Handpuppen der Drahtzieher im Hintergrund. Praktisch ohne Opposition entzieht sich der Machtapparat jeder demokratischen Kontrolle. Und der Souverän, das Volk, wird durch private Medien verblödet und dann für dumm verkauft. Armes Deutschland!

    Dazu Attac-COE: http://www.attac-coe.de
    „Es ist soweit – das (Un)wort des Jahres, die GROKO, wird zur Realität. Lasset die Unverbindlichkeiten Realität werden!
    Wir werden diese Regierung an ihren Taten messen! Punkt für Punkt. Sie kann sich schon mal warm anziehen.“

    Muss sie gar nicht, sie sitzt schon mit ihren Schäfchen im Trockenen!

  3. Dietrich Koch sagt:

    Wir wollen – mit gemeinsamer Tatkraft – wie bisher an der Durchsetzung der Elektro-Mobilität für eine gesündere Zukunft weiterarbeiten, nachdem unsere postdemokratische GROKO ihre Vorwahl-Versprechungen längst hinter sich gelassen hat. Daher auf diesem Wege meine Bitte an alle Münsterland- und E-Mobilfahrer: kommt möglichst alle!!! Hier in der E-Mobil-Diaspora hilft uns nur nachhaltig: Vormachen – Vorzeigen – Vorfahren!
    Deshalb hänge ich noch einmal unseren Pressetext
    Tag der Elektro-Mobilität für 5 Lokalzeitungen:
    Samstag, 29.3.2014, ab 10 Uhr, Eintritt kostenfrei
    Alte Feuerwache Ibbenbüren, Püsselbürener Damm 23, gegenüber K&K
    Elektro-Münsterlandfahrer
    Dietrich Koch
    Wellenweg 21
    49497 Mettingen – E-Mail dh.koch@osnanet.de

    Presseinformation

    Wollen Sie mal eine Runde elektrisch autofahren?
    Dann kommen Sie am Samstag, 29.3.14, am Tag der Elektro-Mobilität zur Alten Feuerwache Ibbenbüren, Auto- Technik-Museum, Püsselbürener Damm 23, gegenüber K&K, und Sie werden ein völlig neues Fahrgefühl erleben. Fast geräuschlos dahingleiten, kein Kuppeln und Schalten, ein ungewohnt kräftiges Anfahren und Beschleunigen, kaum aufs Bremspedal treten, weil beim Loslassen des Gaspedals der E-Motor derart stark abremst und diese Bremsenergie wieder in die Batterie zurückspeist: deshalb der 2-fache Vorteil: a) die Bremsenergie geht nicht verloren und kann wiederverwendet werden, b) die Scheibenbremsen werden geschont und deutlich weniger abgenutzt.
    Ab 10 Uhr treffen die Münsterlandfahrer nach ihrer Sternfahrt hier ein. Dabei sind fast alle E-Autos vom City-El bis zum Opel Ampera vertreten. Die Alte Feuerwache unter der Leitung von Manfred Jesse stellt zahlreiche Strom-Tankmöglichkeiten kostenlos zur Verfügung. Einige Autofirmen zeigen auf einem Info-Stand die neuesten Elektro-Autos, darunter auch der neue 5-sitzige E-Up von Volkswagen und die luxuriösen Fluence und Zoé von Renault. Um 11 Uhr und 14 Uhr werden im Seminarraum Lichtbildvorträge zum Thema angeboten.
    Zu diesen Vorteilen gegenüber den Sprit-Autos kommen natürlich die wesentlich geringeren Betriebskosten: 1. keinen teuren Sprit tanken: 100km kosten durchschnittlich 2,50 € Stromgeld, 2. 10 Jahre keine KFZ-Steuer, 3. kein Ölwechsel und keine aufwändigen Wartungskosten, 4. An vielen Stromtankstellen in größeren Orten gibt es sogar kostenlosen Strom und freie Parkplätze (in Münster z.B. betreiben die Stadtwerke 10 Stromtankstellen mit privilegierten Parkplätzen in der Innenstadt, wo andere PKW nicht erlaubt sind). Es werden die Schnellladestationen immer häufiger. An den Autobahnraststätten gibt es schon in bestimmten Regionen davon etliche, hier kann man mit den Chademo-Steckern innerhalb von 15 Minuten bis zu 80% wiederaufladen.
    Viele alte Vorurteile haben sich längst überholt. Dass der Anschaffungspreis der Elektro-Autos im Durchschnitt teurer ist, liegt verständlicherweise an den noch relativ niedrigen Verkaufszahlen, und das hat natürlich auch Ursachen in der jahrelangen Zurückhaltung der deutschen Autoindustrie, die als AG vom Spritpreis mitprofitiert.Die neuen Lithium-Batterien haben bereits eine lange Lebensdauer, VW garantiert bereits eine Dauer von 8 Jahren. Bis dahin werden nach Informationen des RWHT die neuen Batterien nur noch die Häfte kosten und bei gleichem Gewicht die 3-fache Reichweite ermöglichen.
    Wer zu Hause den Strom vom Dach bekommen kann, hat natürlich dadurch einen traumhaften Stromertrag angesichts dieser abartig hohen Spritpreise.
    Dietrich Koch

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