Euregio-Tour 2022 in der Eifel

V.E.R.A. – Der Verein der Elektromobilfreunde in der Region Aachen hatte eingeladen. Vier Elektrofahrer des EL-Team Münsterland aus Senden hatten sich auf den Weg gemacht.
Es sind keine Ladehalte für die gesamte Gruppe vorgesehen. Die Lademöglichkeiten
der Umgebung sind zu nutzen. Die mittlerweile hohen Ladeleistungen und
Reichweiten entspannen das Laden. Der Tourplan sieht ausreichend Zeit vor, die
zum Zwischenladen, zum Eisessen oder wofür auch immer genutzt werden kann.

Unterkunft: Jugendherberge Gemünd, Im Wingertchen 9, Tagungsraum „Wilder Kermeter“

2018 wurde die Jugendherberge völlig neu wieder aufgebaut.
Bei strahlendem Sonnenschein saßen wir meistens draußen, bis es abends zu kalt wurde.

Beschreibung der Einzelpunkte (die realisiert wurden)
1. Aussichtspunkt Dreiborner Höhe: Wann kommt man dazu, Tiere in freier
Wildbahn zu beobachten? Z.B. bei dieser Euregiotour: https://nordeifel-
tourismus.de/aktivzeit/natur-erleben/nationalpark-eifel/rotwildbeobachtung

2. Steinfeld: Wir erhalten eine Führung im Kloster;
https://www.kloster-steinfeld.de


3. Ahrquelle in Blankenheim: dort erhalten wir eine Führung;
https://www.eifel.info/a-ahrquelle

Die Führung beginnt am Parkplatz.


4. Wollseifen: Die Ortschaft Wollseifen wurde nach dem zweiten Weltkrieg
zunächst von den britischen, später den belgischen Besatzungstruppen als
Übungsplatz genutzt und die Anwohner vertrieben. Heute lassen sich die
Reste des Ortes als Mahnmal besichtigen. Eigene Führung.
https://www.schleiden.de/tourismus/sehen-erleben/entdeckertipps/wollseifen-im-nationalpark-eifel/

Alte verlassene Kirche als Mahnmal.
Nur das nackte gemäuer ist nach der Vertreibung übriggeblieben.

5. Interessant für die Anfahrt: In Embken hinter Wollersheim ist ein
Automuseum (https://www.oldtimermuseum.com/).

Die Sendener machten auf der Hinfahrt vorher noch einen Stopp am Braunkohletagebau Inden. Das „Rheinische Revier“ ist das größte Braunkohlen-Abbaugebiet Europas. Knapp 100 Millionen Tonnen werden in den bis zu 400 Meter tiefen Tagebauen jährlich gefördert. Geht es nach der RWE Power AG, soll der Abbau bis zum Jahre 2045 weiter gehen. Mehr als 2,5 Milliarden Tonnen Braunkohle sollen danach noch gefördert werden.

Vor Eintreffen der Fahrer-Gruppe besichtigten wir noch die ehemalige Nazi-Ordensburg Vogelsang. https://de.wikipedia.org/wiki/NS-Ordensburg_Vogelsang Mitten im Nationalpark Eifel ist sie mit rund 100 ha eines der größten Bauwerke aus der NS-Zeit. Bis heute ist die Herrschaftsarchitektur ablesbar, die der Selbstdarstellung des Nationalsozialismus diente und zugleich dessen Machtanspruch über Mensch und Natur dokumentiert.
Zweckbestimmung der NS-Ordensburgen war es, junge Männer zu Führungsfunktionären der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei heranzuziehen. Von 1936 bis 1939 fanden die ersten Lehrgänge statt, die mit Beginn des Zweiten Weltkriegs abgebrochen wurden. Viele ihrer Teilnehmer waren an den deutschen Verbrechen in Osteuropa beteiligt.

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Impressionen von der Tour de Ruhr 2022

Ziel der Tour de Ruhr waren in diesem Jahr das Koepchen-Pumpspeicherkraftwerk in Dortmund-Hohensyburg am Hengsteysee und die Solarcar-Tiefgarage in Bochum.

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Tour de Ruhr 2022 Ende Juni

Martin Behrs gibt bekannt: 24.-26.06.2022 Tour de Ruhr.
Infos folgen in Kürze 🚗🔌

Merkt euch den Termin schon mal vor.

Natürlich nicht die 25. Nach meiner Rechnung müsste es die 31. sein. Oder weiß es jemand besser???

Gehören zusammen: Elektroautos und Ökostrom. Wann war das? Das Model S war noch neu.
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Solarchallenge Münsterland 2022

Bei schönstem Sonnenschein startete die Solarchallenge Münsterland 2022 am 6. Mai in Lüdinghausen am Cani.

Die Teilnehmer der 16. Solarchallenge Münsterland. Foto: Heidi Tripp

Hier der Bericht von Heidi Tripp für die Westfälischen Nachrichten:

Der Sonne entgegen

16. Solarchallenge zu Gast im Canisianum / Vorstellung einer neuen Windradgeneration

LÜDINGHAUSEN. Ein ungewöhnlicher Anblick bot sich den Besuchern des Canisianum-Schulhofs, denn dort parkten die unterschiedlichsten E-Fahrzeuge aus über drei Jahrzehnten. Mit ihnen angereist waren die Teilnehmer der diesjährigen Solarchallenge Münsterland, die ihren Übernachtungsstopp nach der Corona-Pause endlich wieder am Lüdinghauser Gymnasium einlegten.

„Wir genießen nicht nur unser Wiedersehen, sondern auch jedes Jahr unseren regen Austausch über die Entwicklungen in der Branche, viele Besucher sind E-Mobilisten der ersten Stunde“, berichtet der Organisator der Rallye Bernd Lieneweg, der unter anderem das Sunny-Cani-Team und später mit ehemaligen Schülern das EL-Team-Münsterland ins Leben gerufen hatte, und ergänzt: „Morgen werden wir in Beckum das Zement-Museum und  das erste aus Beton gedruckte 3D-Wohnhaus besichtigen, bevor wir nachmittags auf dem Gut Forstmannshof die Produkte der dortigen Schnapsbrennerei probieren können.“

Die Entwicklung der E-Mobilität war auch sehr schön an den verschiedenen Fahrzeugtypen auf dem Schulhof abzulesen, angefangen mit dem über 30 Jahre alten City EL, über den 2014 erstzugelassenen  Renault Zoe, bis hin zu Tesla oder dem neuen Opel e-Rocks und sogar ein E-Motorrad war zu bestaunen.

„Wir sind aus Dortmund angereist“, erklärt Martin Behrs, der seit 2018 einen Renault Zoe fährt. „Der Wagen hat jetzt rund 170 000 Kilometer gelaufen und die Batterie hat noch 97 Prozent ihrer Kapazität. 100 Kilometer zu fahren,  kostet ungefähr 4,50 Euro, so günstig ist das bei den momentanen Benzinpreisen kaum mit einem anderen Fahrzeug möglich“, berichtet der E-Mobilist Behrs. Auch sei der Zoe sehr wartungsfrei. In den letzten vier Jahren habe er lediglich rund 350 Euro für Verschleißteile ausgeben müssen.

Doch nicht nur über Fahrzeuge, Reichweiten und Neuerungen auf dem Markt wurde viel diskutiert, sondern ein weiteres wichtiges Thema der E-Mobilisten sind stets auch die regenerativen Energien. Denn dass der Strom für ihre Fahrzeuge nicht fossil oder atomar erzeugt werden sollte, steht für die E-Fahrer außer Frage.

Dipl. Ing Markus Becker. Foto: Heidi Tripp

Aus diesem Grund hielt der Diplom-Ingenieur Markus Becker einen Vortrag über eine neu entwickelte Generation von Windrädern. Das Münsteraner Konstruktionsbüro „windwise“ beteiligte sich an einem Klimaschutzwettbewerb des Landes NRW und gewann die Ausschreibung. „Die Windenergie ist eine unglaublich spannende Branche“, findet Markus Becker, der im Auftrag der Windkraft in den letzten 25 Jahren alle Kontinente bereiste und nun ein Windrad für Schwachwindstandorte entwickeln konnte. „MaxCap“ heißt es, ist günstiger in der Herstellung als herkömmliche Räder, weil es leichter gebaut werden kann, und ebenso ist es grundlastfähiger, weil es auch Strom produziert, wenn der Wind – sowie im Münsterland häufig – nur mäßig weht. Ob diese neue und effektivere Konstruktion einen Durchbruch für unsere Region bedeutet, wird sich Anfang 2023 herausstellen, denn dann wird der Prototyp des „MaxCap“ im Kreis Steinfurt errichtet.
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Vom Autohaus Rüschkamp kam 2022 der neue KIA EV6, ein großes, schnelles Auto mit vielen elektronischen Raffinessen, die jüngere Leute sicher begeistern.

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Fahrerhandbuch und Pressemitteilung zur 16. SCM

Sonne, Wind und Wasser treiben die Elektroautos der Münsterland-Rallye an

Lüdinghausen. Die 16. Solarchallenge Münsterland, eine Rallye für alte und neue Elektrofahrzeuge, startet am Freitag, den 6. Mai, wieder in Lüdinghausen am Gymnasium Canisianum. Neben den Elektroautos war immer schon auch die Stromversorgung mit regenerativen Energien wichtig. Elektromobilität macht mehr Sinn, wenn der Strom aus der Steckdose direkt von der Sonne oder auf dem Umweg über Windkraftanlagen in die Batterien der Autos fließt. Speziell diese Solarchallenge wird auch zur Windchallenge, sozusagen zu einer Eroberung des Windes, ohne dessen Kraft die Millionen von Elektroautos gar nicht nachhaltig fahren könnten. Bei der Energiewende insgesamt spielt Windkraft eine immer wichtigere Rolle. Zu einer wegweisenden neuen Technik kommt am Freitagabend ab 18.30 Uhr Markus Becker von der Firma „windwise“ aus Münster zu einem Vortrag ins Canisianum. Markus Becker ist einer von zwei Ingenieuren, die auf die Entwicklung günstiger, effektiver Anlagen setzen. So soll auch bei niedrigen Windgeschwindigkeiten viel Strom erzeugt werden. Da Windkraft auch im Münsterland hochaktuell ist, ist zu diesem Vortrag auch die Öffentlichkeit eingeladen. Wer sich für Elektroautos interessiert, sollte etwas eher kommen, ab dem Nachmittag präsentieren die Elektrofahrer ihre Fahrzeuge auf dem Schulhof des Cani.

Am Samstag macht sich die Solarchallenge nach Beckum auf den Weg. Hier geht es um Zement. Zement braucht zu seiner Herstellung viel Energie, um den Kalk in Drehrohröfen zu brennen. Dabei wird CO2 frei, zwei Probleme, die in Zeiten des Klimawandels gelöst werden müssen. Die Fahrer schauen sich zunächst das Zementmuseum an und besuchen dann den aktuellen Kalkabbau und die renaturierten Flächen, die nach dem Kalkabbau der Natur wieder zurückgegeben werden müssen. Anschließend wird in Beckum das erste aus Beton gedruckte 3D-Wohnhaus besichtigt. Danach geht es zurück nach Lüdinghausen zum Kaffeetrinken zum Gut Forstmannshof, wo auch die Brennerei besichtigt wird. Schließlich gibt es abends am Cani noch das traditionelle Grillfest und am Sonntag nach dem Frühstück gemeinsames Eisessen. FahrerInnen eines Elektroautos können sich bis Donnerstagmittag über die website anmelden. Einige Leute können auch noch als BeifahrerInnen zusteigen oder einfach mal vorbeischauen und sich von den Enthusiasten beraten lassen, Probefahrt inbegriffen. www.isor-portal.org

Das Autohaus Rüschkamp steuert 2022 den KIA EV 6 bei.

Fahrerhandbuch der Solarchallenge Münsterland 2022

Freitag, den 6.5. Ab 14 Uhr: Ankunft in Lüdinghausen, Disselhook 6, Schulhof Canisianum, Vorstellung der Fahrzeuge für Interessenten. Spätestens 19 Uhr Pizza- Service, ab 20 Uhr Vortrag von windwise aus Münster. www.windwise.eu

Samstag, den 7.5. 8 Uhr Frühstück, 9 Uhr Abfahrt nach Beckum zum Zementmuseum

http://zement-museum.de/ Hammer Straße 12, Führung ab 10.30 Uhr, anschließend Rundfahrt zu neuen und schon renaturierten Abbauflächen. Danach zum Anschauen des aus Beton gedruckten 3D-Hauses, Sudhoferweg 51

https://www.mein-eigenheim.de/praxisbeispiele/3d-drucker-haus-beckum.html

Zum Essen gibt es etwas im Café auf dem Gut Forstmannshof am Nachmittag ab ca. 16 Uhr vor den Toren von Lüdinghausen, Westrup 10, dort gibt es auch eine kleine Führung zur Brennerei. https://forstmannshof.de/

Abends traditionelle Grillfete, Vegetarisches bitte selbst mitbringen.

Sonntag, den 8.5. 9 Uhr Frühstück, Klönen an den Autos, Eisessen im Städtchen.

Beitrag 50 Euro pauschal, Überschuss als Spende an die AG, Getränke spitz, Café selbst.

Jeder kann frei fahren, dies ist nur ein Routenvorschlag, Konvoi-Bildung auf eigene Gefahr.

Gut Strom und sonnige Grüße vom EL-Team Münsterland, Bernd, Fabian, Lukas und Thomas.

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16. Solarchallenge Münsterland 2022

Nun haben wir einen Termin für die 16. Solarchallenge Münsterland. Unter Vorbehalt wird sie wieder am Gymnasium Canisianum in Lüdinghausen starten. Thomas wird wieder am Cani alles perfekt organisieren, wenn Corona keine Bedrohung mehr darstellt. Die neue Turnhalle ist fertig, der Schulhof wurde neu gestaltet. Überall sind neue Bänke, für unser Treffen geradezu perfekt.

Der Start wird am Freitag, den 6. Mai, am Cani in Lüdinghausen sein. Abends erwartet uns vor oder nach der Pizza ein Vortrag der Münsteraner Firma „windwise“, die einen neuen, effizienteren Typ von Windrad vorstellen wird. Die Ausfahrt am Samstag wird uns nach Beckum führen, wo wir uns ein Haus aus dem 3D-Drucker, mit Spritzbeton gedruckt, anschauen werden. Vorher besuchen wir das Zement-Museum und machen mit dem Führer eine Rundfahrt durch die vom Kalkabbau geprägte Landschaft. Nach dem Anschauen des 3D-Hauses wird es nachmittags zum Gut Forstmannshof gehen, wo uns Kaffee und Kuchen und eine Führung durch die Brennerei erwarten. Abends wird traditionsgemäß gegrillt (Vegetarisches sollte man selbst mitbringen). Am Sonntag ist nach dem Frühstück wieder das traditionelle Eisessen geplant.

Wer teilnehmen möchte, sollte sich ab sofort bei Bernd oder hier über die Kommentarfunktion verbindlich anmelden. Bezahlung von 50,-Euro vor Ort.

2019 ging es zum letzten Mal vom Cani-Schulhof los. Corona-bedingt starteten wir 2020 und 2021 in Altenberge.
Rüschkamp wird mir diesen tollen Firmenwagen zum Testen mitgeben.

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15. Solarchallenge Münsterland startete gemeinsam mit der Tour de Ruhr – Bioenergiepark Saerbeck war Ziel der Ausfahrt

Lüdinghausen. Die 15. Solarchallenge Münsterland, eine Lüdinghauser Rallye für Elektroautos, die 2004 am Bauhaus der Burg erstmalig startete, fand wegen der Corona-Einschränkungen am vergangenen Wochenende, also vom 9. bis 11. Juli von Altenberge aus statt. Ab 2008 kam sie ans Gymnasium Canisianum und wurde vom Sunny-Cani-Team, einer Elektroauto-AG betreut. Diese machte in Olfen eine Hobby-Werkstatt auf, von wo aus die Solarchallenge bis 2012 startete. 2013 kehrte sie ans Canisianum nach Lüdinghausen zurück und wurde fortan vom EL-Team Münsterland, von ehemaligen Canisianern gegründet, weiter geführt. Wie schon im letzten Jahr wurde das Fahrerlager 2021 nach Altenberge ausquartiert, soll aber 2022 wieder ans Cani zurückkehren.

Etwa 20 Elektroautos fuhren bei der Solarchallenge Münsterland in den Saerbecker Bioenergiepark.

Die Tour de Ruhr der ISOR (Initiative Solarmobil Ruhrgebiet) aus Dortmund, die auch vor vielen Jahren schon von Lüdinghausen aus startete, fand in diesem Jahr erstmalig zusammen mit der Solarchallenge Münsterland statt. Beide Gruppen fuhren am Samstag, den 10. Juli, gemeinsam vom Gartencafé der ehemaligen Grünwerkstätten in Altenberge-Waltrup aus in den Bioenergiepark der Klimakommune Saerbeck, wo bei einer Führung durch den jungen, engagierten Ingenieur Martin Sammler aus Lüdinghausen die großen Anlagen zur Versorgung mit erneuerbaren Energien sowie die Müllverwertungsanlage zur Fernwärmeerzeugung gezeigt wurden. Besonders beeindruckend war, dass es in Saerbeck gelungen ist, die Bürger der Gemeinde in die Projekte einzubinden. Nach dem Essen in der dortigen Luncherie konnten die Fahrer bei einem Spaziergang von Burgsteinfurt zum Bagnosee den Landschaftspark genießen, bevor es zum Kaffeetrinken zum Havixbecker Sandsteinmuseum ging, wo im Garten des café arte zur Zeit eine Ausstellung von Skulpturen des Dortmunder Künstlers Bernd Moenikes zu sehen ist. Beide Rallyes werden übrigens seit vielen Jahren vom Autohaus Rüschkamp gesponsert, aktuelle Elektroautos von Rüschkamp sind von Anfang an immer dabei gewesen.

Am alten Güterbahnhof in Buldern. Zum Abschluss Eis von den Eisenbahnfreunden. Foto: Beena Shaikh, DZ

Zu sehen waren die Elektro-Autos dann noch einmal am Sonntag am alten Bahnhof Buldern, der den dortigen Eisenbahnfreunden jetzt als Vereinsheim dient. Mit großer Begeisterungsfähigkeit erläuterten der Vorsitzende Ludger Bennemann aus Lüdinghausen und Vorstandsmitglied Markus Alfs die bewegte Geschichte des alten Bahnhofsgebäudes und zeigten ihre im Moment dort aufgebaute riesige Modelleisenbahnanlage. Dort werden die Züge wie im realen Leben des letzten Jahrhunderts von Fahrdienstleitern und einzelnen Lokführen bewegt, die konkrete Transportaufträge erfüllen müssen. Der letzte Höhepunkt des Treffens der Enthusiasten der Elektromobilität war das gemeinsame Eisessen, das Eis mit frischen Erdbeeren wurde professionell von zwei Damen des Vereins aus einem Fenster des alten Bahnhofs ausgegeben. Es folgten noch einige Spritztouren von Hobbyeisenbahnern in einem Klassiker der Elektroautoszene, einem dreirädrigen Twike, die Eisenbahnfreunde und die Elektromobilitätspioniere verstanden sich ausgezeichnet und hatten sichtlich Vergnügen miteinander. So fanden im Relaisraum des alten Stellwerks, der sog. Kanzel, die Solarchallenge Münsterland und die Tour de Ruhr – quasi über den Gleisen der elektrifizierten Strecke von Münster ins Ruhrgebiet – ihren Abschluss. www.el-team-muensterland.de

WN im Lokalteil Lüdinghausen am 16.07.2021
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Solarmobil-Challenge und Tour de Ruhr besuchten am Sonntag den alten Bahnhof Buldern.

Bericht der Dülmener Zeitung (12.07.2021)

Besonderer Besuch bei den Eisenbahnfreunden Buldern

Von Elektroautos und Erdbeereis

Buldern. Besonderen Besuch hatten die Eisenbahnfreunde am Bahnhof Buldern am Sonntag: Die jährliche E-Auto-Challange fand hier ihren Abschluss. Das El-Team Münsterland und der ISOR e. V. zeigten, was in Sachen Elektromobilität machbar ist.

Von Beena Shaikh Sonntag, 11.07.2021, 18:09 Uhr

Zum Abschluss der E-Auto-Challange hatten sich die Mitglieder der Initiative Solarmobil Ruhrgebiet e.V. und das El-Team Münsterland am Bahnhof Buldern getroffen, um diesen zu besichtigen. Foto: Beena Shaikh

Zum Abschluss der E-Auto-Challange hatten sich die Mitglieder der Initiative Solarmobil Ruhrgebiet e.V. und das El-Team Münsterland am Bahnhof Buldern getroffen, um diesen zu besichtigen. Foto: Beena Shaikh

Der erste Termin nach den Lockdowns: Markus Alfs von den Eisenbahnfreunden Bahnhof Buldern (EfBB) freut sich über die interessierten Besucher, die sich den Bahnhof und die Modelleisenbahnlandschaften in seinem Inneren anschauen. Denn diese Besucher sind nicht irgendwer: Sie sind die Mitglieder der Initiative Solarmobil Ruhrgebiet e.V. (ISOR) und des Zusammenschluss El-Team Münsterland. Sie feiern hier den Abschluss der 15. E-Auto-Challange.

Drei Tage lang waren die beiden Aktionspartner gemeinsam unterwegs und präsentierten verschiedene Elektro-Autos interessiertem Publikum. Schon seit 20 Jahren, so ISOR-Mitglied Michael Wüllner aus Bochum, setze sein Verein sich für Elektromobilität ein.

Das El-Team Münsterland gibt es seit 15 Jahren. Gründer Bernd Lieneweg erzählt: „Unsere Challenges finden normalerweise jährlich statt, aber durch Corona wurde nun einiges verschoben.“ Gegründet hatte Lieneweg den „lockeren Zusammenschluss“, wie er betont, während einer AG mit dem Thema Elektromobilität und Fotovoltaik am Gymnasium Canisianum in Lüdinghausen, an dem er früher Lehrer gewesen war. „Beispielsweise haben wir schon 1999 die erste Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule installieren lassen.“
Seitdem treffe sich das ehemalige „Sunny-Cani-Team“ jährlich für ein Wochenende in den Räumen der Schule – inklusive Übernachtung dort. Da dies im zweiten Jahr in Folge nicht realisierbar war, wurde kurzerhand umgeplant. Und zwar ging es gemeinsam mit der ISOR in
den Bioenergiepark nach Saerbeck, der für viele Kommunen als Vorbild für grüne Energie gilt.
Der krönende Abschluss der Challenge: Ein Eis mit frischen Erdbeeren am Bulderner Bahnhof, zubereitet von EfBB-Mitglied Annette Alfs. Das nächste große Fest steht schon in den Startlö-chern: Am 30. Oktober feiern die Eisenbahnfreunde Bahnhof Buldern ihr zehnjähriges Bestehen. „Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen“, betont Markus Alfs. Die Gäste können sich auf ein abwechslungsreiches Programm und viele Leckereien freuen.

Original-Artikel von Beena Shaikh in der Dülmener Zeitung vom 12.07.2021:

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Ein letzter Tipp zur Solarchallenge 2021 am Samstagnachmittag

Nach dem Mittagessen am Samstag fahren wir zurück eine schöne Strecke über Steinfurt. Eine Pause zu einem Spaziergang vom Wanderparkplatz an der Burg, Burgstraße 22, zum Bagnosee bietet sich an. Zum Kaffeetrinken treffen wir uns in Havixbeck im café arte des Sandsteinmuseums, Gennerich 9. Ab 18 Uhr demonstriert Josef in Altenberge seinen großen Stromerzeuger mit Zapfwellenantrieb. Ein Oldtimer-Trecker wird die Energie liefern.

Bis dann

Bernd

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Übernachtungsmöglichkeiten bei der Solarchallenge Münsterland 2021

Der Parkplatz ist mitten im Grünen, zelten könnt ihr im großen Garten.

Es gibt mehrere Möglichkeiten:

Entweder ihr schlaft im Auto oder Zelt auf dem Gelände der Grünwerkstätten

oder ihr schlaft auf der Isomatte in der Remise (oder auch im alten Gewächshaus)

oder Ihr bucht Euch ein Hotel in Altenberge. Preiswerter ist das Hotel Stüer im Ort.

Etwas schicker und teurer ist das Akzent-Hotel am Bahnhof.

Um ein Hotelzimmer müsst Ihr Euch selbst kümmern.

Zur Teilnahme an der Münsterland Challenge von EL-Team und ISOR müsst Ihr Euch auf jeden Fall bei mir bis spätestens Ende Juni anmelden, es sind nur noch wenige Plätze frei.

Kosten: 50 Euro pauschal ohne Getränke und Hotel.

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