20. Tour de Ruhr für Solar- und E-Mobile (lifePR)
(lifePR) (Dortmund/Schwerte, 27.07.2011) Die ISOR (Initiative Solarmobil Ruhrgebiet) veranstaltete am vergangenen Wochenende ihre 20. Tour de Ruhr. Mit dabei waren wieder viele langjährige Mitstreiter der Elektromobilität, die der ISOR in den zwei Jahrzehnten ihres Bestehens treu geblieben sind. Das Autohaus Rüschkamp stellte für die Tour de Ruhr dieses Mal einen nagelneuen Peugeot iOn als Elektrofahrzeug zur Verfügung. Statt einer „Geburtstagsparty“ war die diesjährige Tour eher ein nachdenkliches Diskussionsforum, auf der die Frage nach der zukünftigen Ausrichtung der Vereinsaktivitäten gestellt wurde. Natürlich wurde auch gefeiert, zahlreiche Elektromobilisten aus ganz Deutschland hatten z.T . lange Wege auf sich genommen, um der Einladung des Vorsitzenden Christian Sperl und des Ehrenvorsitzenden Gerd Petrusch zu folgen und wieder oder erstmals mit zu machen. Gestartet wurde diesmal vom Naturfreundehaus auf dem Ebberg in Schwerte. Am Freitagabend gab es Vorträge zur Nutzung regenerativer Energien. Dipl. Ing. Niels Fries, langjähriger Moderator der öffentlichen Auftritte der Elektrofahrer bei den Touren, berichtete über Planung und Bau seiner Fotovoltaik-Anlage. Energieberater Christian Makowka sprach über die energetische Sanierung von Häusern. Am Samstag machten sich die E-Rallye-Fahrer nach dem obligatorischen Briefing auf den Weg zur Hochschule Bochum in das Institut für Elektomobilität von Prof. Friedbert Pautzke. Nach der Besichtigung bewährter Solar-Rennfahrzeuge und des aktuell konstruierten und gebauten Solarworld GT, der sich als alltagstauglicher Zweisitzer auf die Marterstrecke der Solarchallenge von Nord nach Süd durch Australien begeben wird, präsentierten Matthias Drossel und Tim Skerra das Solarcar-Projekt der Hochschule: 3000 km mit der Energie der Sonne. Am Nachmittag führte die Solar-Rallye zur Zeche Nachtigall in Witten, wo die Teilnehmer an einer Führung unter Tage teilnehmen konnten. Abends beim Grilllfest in Schwerte und am Sonntagmorgen bei der Siegerehrung wurde engagiert diskutiert über den gegenwärtigen Sinn der Tour und die verschiedenen Zukunftsmodelle, bevor sich der Ehrenvorsitzende der ISOR, Gerd Petrusch, mit seinen Weggefährten auf die „Bayern-Tour“ begab, um zu demonstrieren, dass man mit Elektroautos auch lange Urlaubs-Strecken zurück legen kann, wenn man sie richtig organisiert. Strom gibt es schließlich an jeder normalen Steckdose, und ausreichend Ladezeit hat man, wenn ein nach attraktiven Zwischenstopps ausgesuchter Weg das Ziel ist.
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20.Tour de Ruhr für Solar- und E-Mobile
Eine Story von Initiative Solarmobil Ruhrgebiet e.V.
Veröffentlicht am 27.07.2011