Informationen zur 10. Solarchallenge Münsterland vom 15. bis 17. April 2016

CityEL, Twike und Reva sind die kleineren Vertreter der Elektromobilität

SCM 2015:  CityEL, Twike und Reva sind die kleineren Vertreter der Elektromobilität

Hallo Teilnehmer/innen der 10. Solarchallenge 2016,

hier die neuesten Infos zur Solarchallenge, bringt gutes Wetter mit!

Mit sonnigen Grüßen,

Bernd, Fabian, Josef, Lukas und Thomas (der wichtigste Mann zuletzt!)

So, nun ist eine runde Sache draus geworden, so können wir es lassen.

So ist nun eine runde Sache draus geworden, Tour am Samstag insgesamt rund 150 km.

Fahrerinformationen: 10. Solarchallenge Münsterland,       15. bis 17. April 2016  

(Fahrerinfos zum Ausdrucken: 10. Solarchallenge 2016)

Freitag: nachmittags Eintreffen der Teilnehmer in 59348 Lüdinghausen, Disselhook 6, Schulhof hinten, 19 Uhr Pizza-Bestellung

Samstag: 7 Uhr Frühstück, 8 Uhr Rundfahrt nach Bocholt

  1. Ladehalt:  http://www.ferienhofschnieder.de/

Bauerschaft 80, 48249 Dülmen – Merfeld, ist Lemnet Ladehalt

Ladeleistung: 1x32A CEE, Ladedauer: max. 1Std (8:30-9:30)

2. Ladehalt: http://www.bw-energy.de/ ist Lemnet Ladehalt

Leblicher Str. 27, 46359 Heiden

Ladeleistung: 2x16A + 1x32A CEE + 4xTyp2 32A, Ladedauer: ca. 1Std-1.5Std  (10:00-11:30)

Die Startzeit von 10 Uhr sollte hier unbedingt eingehalten werden, da die Fa. eine Info-Veranstaltung für uns bereit hält.

Erneuerbare Energien usw. siehe auch  http://www.bw-energy.de/ , ebenso ist auch von ihr die Presse angesprochen (eingeladen).

Da an diesem Ladehalt so richtig Saft angeboten wird, kann die Verweildauer an späteren Ladepunkten verringert werden.

Das entspannt die Streckenplanung ganz erheblich. Ich sage hiermit schon im Voraus „Herzlichen Dank für diese große Ünterstützung von B&W Energy GmbH & Co. KG“.

3. Ladehalt: http://www.bocholt.de/tourismus/freizeittipps-und-ausflugsziele/museen-bocholt/lwl-textilwerk/

Die Weberei ist kein Lemnet Ladehalt !!!

Uhlandstraße 50, 47397 Bocholt

Achtung: Zufahrt über Münsterstr.-> Don-Bosco-Straße -> LWL-Industriemuseum Textilwerk Bocholt Weberei (Innenhof)

(bitte die Straßenführung im Vorfeld am PC in Augenschein zu nehmen.)

Ladeleistung: 2x32A + 3x16A CEE

Hier können wir die Startzeit dynamisch gestalten, sollten aber 14:30Uhr aufbrechen um gegen 15:00Uhr in Raesfeld zu sein!

Essen und Trinken ist hier alles möglich. Auch Museumsbesuch, einzeln wie auch in Gruppe möglich. Angemeldet ist hier nichts.

4. Ladehalt: http://www.vennekenhof.de/ soll Lemnet Ladehalt werden (Vorarbeiten laufen)

Vennekenweg 29, 46348 Raesfeld

Ladeleistung: 2x32A  CEE

(also 1x32A am Hof plus 1x32A gegenüber beim Nachbarn, nur für diesen einen Samstag), sonst über die DSK 1x32A

Ladedauer: ca. 1Std.  (15:00-16:00)

Hier wird für uns Kaffee bereitgehalten (der Vennekenhof ist an diesem Samstag gut besucht oder ausgebucht, ich bin sehr froh, hier einen Ladehalt gefunden zu haben. Weshalb hier in besonderer Absprache auch NUR der Kaffee vorgehalten wird).

Einen Lemnet Typ 2 Ladehalt gibt es im Ort: RWE Ladepunkt D-46359 Heiden, Borkener Straße 4

5. Ladehalt: http://www.lakesideinn.de/ Freizeit nach Wahl. Sehr schönes Gelände, American Inn, Biker-Treff,

ab 17 Uhr sind Tische für alle reserviert

Stockwieser Damm 291, 45721 Haltern am See

Laden ganz links an der Küche, Ladeleistung: 1x16A CEE, Ladedauer: ca.1-2Std.

19 Uhr Grillen am Cani

 

Sonntag: 8.30 Frühstück, Packen und Abrechnen (komplett 30 Euro, Getränke spitz). 11 Uhr Führung an Europas größter Modelleisenbahn auf Gut Eversum, http://www.gut-eversum.de , Eversumer Straße 77, 59399 Olfen

Fahrerinfos zum Ausdrucken: 10. Solarchallenge 2016

 

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Solarchallenge Münsterland 2016 startet am 15. April in Lüdinghausen

Westfälische Nachrichten, 6.4.2016

Westfälische Nachrichten, 6.4.2016

Leider wurde unser Bericht nicht online gestellt, so dass ich nur eine Kopie liefern kann.

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Lade-Erfahrungen Holland-Deutschland im Vergleich

Auf unserer Reise nach ´s-Herthogenbosch lag in Deutschland keine CHAdeMO-Ladesäule vor der holländischen Grenze, daher fuhren wir bis Arnheim durch, um dort bei IKEA zu laden. Mit TNM-Karte klappte das reibungslos.

IKEA Arnheim, problemlos mit TNM-Karte

IKEA Arnheim, problemlos mit TNM-Karte

Der Parkplatz St. Jan am Museum in ´s-Herthogenbosch war zwar teuer, das Laden mit Typ2 kostete aber nichts extra.

´s-Herthogenbosch Garage st. Jan

´s-Herthogenbosch Garage st. Jan

Gegenüber von unserem Hotel konnte man auf einem Firmenparkplatz mit TNM-Karte problemlos laden.

´s-Herthogenbosch, gegenüber vom Campanile-Hotel

´s-Herthogenbosch, gegenüber vom Campanile-Hotel

Zurück in Deutschland fanden wir eine RWE-Säule in Kalkar, die bei TNM nicht gemeldet war. Wir fanden sie zufällig, das Anmelden klappte mit der RWE-App nicht, dafür mit dem Intercharge QR-Code.

Auf unserer Tour nach Lübeck über die A1 war die Ladesäule Tecklenburger Land außer Betrieb, bei der Ladesäule Wiedensahl waren wir schon vorbei, als wir anhielten, um Ausschau zu halten. Dort steht die Ladesäule direkt hinter der Tankstelle. Am Grundbergsee hatten wir die falsche Spur erwischt, wegen der Einbahnstraßen kommt man dann nicht mehr zurück.

Auf dem Rückweg haben wir bei der METRO in Harburg mit Hilfe der Blumenverkäuferin eine Triple-Säule mit CHAdeMO gefunden.

CHAdeMO bei Metro in Harburg, TNM nimmt 36 Ct pro Minute

CHAdeMO bei Metro in Harburg, TNM nimmt 36 Ct pro Minute, mit Benzin fahren wir billiger.

Bei der Hinfahrt enttäuscht haben wir am Grundbergsee die Spuren vorher inspiziert (man muss die richtige Schleife von hinten kommend anfahren), dann konnten wir problemlos an der RWE-Säule kostenlos laden.

Grundbergsee an der A1, man sollte vorher die richtige Spur suchen

Grundbergsee an der A1, man sollte vorher die richtige Spur suchen

Ebenso in Wiedensahl, weil wir direkt an der Tankstelle  geparkt haben. Denn direkt hinter der Tankstelle, am Betriebshof versteckt, fanden wir die Ladesäule, sie funktionierte auf Anhieb.

Am Rastplatz Tecklenburger Land war allerdings auch die Ladesäule auf der Westseite außer Betrieb. Ein auf das Display geklebtes Schild vertröstete uns mit der Aussage, dass dort wie auch auf der Ostseite irgendwann demnächst eine Triple-Säule aufgestellt wird.

Insgesamt waren wir froh, ein Hybrid-Fahrzeug zu haben. Funktionierende CHAdeMO-Säulen sind halt doch eher selten.

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25. Tour de Ruhr – Jubiläumstour 2016

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Tesla treibt die Autobauer vor sich her

Die Teslas bilden eine eigene Kategorie, sie sind konkurrenzlos.

Die Teslas  sind hinsichtlich der Reichweite noch konkurrenzlos.

Elektroautos zunehmend konkurrenzfähig, meint die Wirtschaftswoche. Bei den Kosten sind viele E-Modelle schon überlegen, nur bei der Reichweite hapert es oft noch.

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E-Treff Münsterland: zwei Tage der Elektromobilität im Juni

Bis zum Treffen im Juni in Altenberge wird das Observatorium fertig sein.

Bis zum Treffen im Juni in Altenberge wird das Observatorium fertig sein.

Liebe Freundinnen und Freunde der Elektromobilität,

unser neuer Mitstreiter Witold Wylezol plant zwei Tage der Elektromobilität unter dem Motto “Mein erster Tag mit Elektroauto”.
Der erste Termin, 12.06., ist in Sendenhorst Albersloh im Sozialzentrum Fels, Kirchplatz 14, https://www.sendenhorst.de/index.php?id=94
der zweite Termin, 26.06., ist in Münster Altenberge in den ehemalige Grünwerkstätten, Waltrup 3a, http://www.garten-cafe.net/
Von 10 bis 20 Uhr sollen Elektroautos präsentiert, Probefahrten angeboten, Filme gezeigt und Vorträge gehalten werden.
Natürlich muss man die Zeiten einteilen, nicht jeder hält das 10 Stunden aus. Es gibt aber Essen und Trinken an zwei sehr schönen Standorten.
Wer gewerblich etwas anzubieten hat, kann das gerne tun, auch Familien sind willkommen.
Nötig wäre eine feste Anmeldung, möglichst bald. Wenn ein Vortreffen gewünscht ist, könnte man das problemlos in Altenberge machen.
Elektromobile Grüße,
Bernd und Witold
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100.000 km im E-Smart in knapp drei Jahren

Vielleicht kann eine neue Rubrik entstehen über unsere Mitglieder und ihre Elektroautos. Der Brief von Josef ist jedenfalls ein würdiger Anfang. Wenn Ihr Lust habt, schickt mir persönliche Berichte und schöne Fotos.
Euer ISOR-Blogger
100.000 km mit einem Elektroauto, wer bietet mehr?

100.000 km mit einem Elektroauto, wer bietet mehr?

Hallo Bernd,
hier eine kleine Marke im Leben eines E-Mobilisten nach weniger als 36 Mon. rein elektrischen Fahrens.
Der Tacho hat die 100 tausend Rolle drin. Wie man sehr deutlich sieht. Mal schauen wie viel man dem Smart ED denn so zugetraut hat. 2 , 3, oder 400 tausend ? Das ist Praxis bei meinen E-Smart. 100 000 km.
Mit besten Grüßen, Josef
Josef Busch
Möllenwegg 1
48691 Vreden
0175 275 53 42
Josef 2014 beim E-Treff in Alstätte

Josef 2014 beim E-Treff in Alstätte

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50.000 km mit meinem iOn

Tour de Ruhr 2012, Brüssel, atomium

Tour de Ruhr 2012, Brüssel, Atomium

Als ich den iOn am 20.4.2012 übernahm, hatte er bei Mu by Peugeot mit der tollen Nummer SB-MU 1000 bereits im ersten Jahr 2500 km gelaufen oder mehr gestanden.

In den folgenden vier Jahren habe ich ihn bis zum Ablauf der Batteriegarantie noch einmal 50.000 km ohne Probleme gefahren. Es gab zwei interne Rückrufaktionen, bei denen er eine neue Unterdruckpumpe und neue Batterieaufhängungen bekommen hat.

Die Kapazitätsprüfung der Batterie ergab vor einem Jahr 37.9 Ah, was nach Peugeot-Definition 95% entspricht.

Im Jahr davor hatte ich den iOn mit einem neuen schwarzen Firmenleihwagen von Rüschkamp ausprobiert und war sehr zufrieden.

Peugeot Leasing-Fahrzeug vom Autohaus Rüschkamp

Peugeot Leasing-Fahrzeug vom Autohaus Rüschkamp

Kurz vor Ende der Leasing-Zeit wurde der schwarze verkauft, und ich bekam meinen eigenen weißen, den ich mit dem roten Streifen markieren ließ.

 

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BSM und Lemnet zur Ladesäulenverordnung

bsm_logo

Hallo an Rhein und Ruhr !

anbei der aktuelle Stand durch die Ausschüsse Bundesrat und die aktuelle Medienmitteilung der vier Verbände.

Damit dürfte die 26. Feb. Sitzung des Bundesrats nicht mehr spannend werden. Mit dem Kompromiss können die Verbände „leben“, zumal

Eine II. LSV bis Nov. 2016 ja im Bundesrat vorliegen muss und diese breiter diskutiert und beeinflusst werden dürfte.

Der BSM hat das bereits auf der Webseite. http://www.bsm-ev.de/news/889-br-aendert-lsv

LEMnet.eu dürfte nachher folgen.

Beste Grüsse Andreas

Andreas-Michael Reinhardt, Präsident LEMnet

LEMnet Europe e.V. – Europäischer Verein zur neutralen Information über europäische und internationale Infrastruktur für alle Elektrofahrzeuge. Gemeinnützigkeit anerkannt.

Fax: +49 18050 20252098; E-Mail: andreas-michael.reinhardt@lemnet.eu oder art@art-reinhardt.de  Tel . 0151 156 38 794 oder 03677- 64 29-0                                                         Sitz: Albert-Einstein-Straße 3, D-98693 Ilmenau.

Ladeinfrastruktur: Mindestanforderungen statt Kleinteiligkeit und Ausgrenzung. BUNDESRAT formuliert wichtige Ergänzungen zur Ladesäulenverordnung und weist die Richtung.

  • LSV-Änderung durch Bundesrat: Wir begrüssen den Kompromissvorschlag.

 

“Wir begrüssen den Kompromissvorschlag des Bundesrats in Sachen Ladesäulenverordnung. Die elektromobile Ladeinfrastruktur in Deutschland kann sich gemäß den bekannten Anforderungen der Elektrofahrzeug- Fahrerinnen und – Fahrer nunmehr zukunftsfähiger entfalten. Die Betreiber von Stromtankstellen dürfen auf klare Regeln hoffen“, heisst es in einer gemeinsamen Verbände- Stellungnahme, welche heute  LEMnet-Europe e.V. und deren Präsident, Andreas-Michael Reinhardt, in Berlin veröffentlichten, zugleich im Namen von BSM, P+C und TFF.

  • Ausschüsse Bundesrat haben 16:01 Änderungen der LSV beschlossen

 

Die Medienstellungnahme folgte unmittelbar  nach öffentlicher Vorlage der Bundesrat- Drucksache, welche die Länderbeschlüsse in den Ausschuss-Sitzungen vom 10.-11. Feb.2016 in Berlin festhalten und am 16. Feb. veröffentlicht wurden.

  • Ja zur Standardisierung von Ladesteckern  – aber auch Ja zur Vielfalt und Marktorientierung

 

Es heisst in der Stellungnahme seitens LEMnet Europe und der beteiligten Verbände Bundesverband Solare Mobilität e.V., Park+Charge e.V., TFF-Tesla Fahrer und Freunde e.V  weiter:

„Sollte der Bundesrat den Empfehlungen seiner drei Fachausschüsse am 26. Februar folgen, womit bei 16:01 Stimmen in den Ausschüssen gerechnet werden darf, dann hat die Ausbreitung der Ladeinfrastruktur in Deutschland jetzt eine reelle Chance, sich gem. den Vorgaben der EU-Richtlinie 2014/94/EU vom 22.102014 zu entwickeln und zugleich bei aller angemessenen Standardisierung von Ladesteckern bzw. – Konnektoren Vielfalt und Marktorientierung auch in Deutschland sicherzustellen. Das nutzt den heutigen Elektromobilisten mit ihren unterschiedlichsten Lade- Steckern und  – Bedarfen. Ebenso bringt das aber auch die Ausbreitung und Installation von Ladesäulen insgesamt im öffentlichen Raum voran, sofern, wie angekündigt – in 2016 – sämtliche rechtlichen Voraussetzungen zum Ausbau weiterer neuer 15.000 – Ladesäulen im öffentlichen Bereich geschaffen werden können. Der Bundesrat hat dem Bund aufgegeben,  die bereits angekündigte II. Ladesäulenverordnung bis zum 18. November 2016 zur Beschlussfassung der Länderkammer vorzulegen. Wir danken dem Bundesrat für seinen konstruktiven Änderungsvorschlag zur LSV. Zugleich hoffen wir, daß die II. Verordnung  durch den BMWi im Sinne einer konsensfähigen und an der EU-Richtlinie eng orientierten Rahmenvereinbarung alsbald vorgestellt und diskutiert wird.“                            

  • Öffentliche Kritik der Verbände zeitigt Wirkung

„Bekanntlich hatten sich die Verbände Bundesverband Solare Mobilität e.V. (www.bsm-ev.de ), LEMnet Europe e.V. (www.lemnet.org ), Park+Charge e.V. (www.park-charge.de ) TFF- Tesla Fahrer und Freunde e.V. (http://www.tff-ev.de)

in den letzten Monaten gegenüber den 16 Bundesländern breit und öffentlich engagiert gegen den vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) erarbeiteten Entwurf einer Ladesäulenverordnung (LSV). Nachdem der BMWi auf die Änderungsvorschläge an seinem Referentenentwurf im 1. Quartal 2015 nicht eingegangen war, hatten sich unsere Verbände  an die Länder und den Bundesrat gewandt, um der Verabschiedung  der LSV in der vorliegenden Form durch den Bundesrat entgegen zu wirken. Die Verordnung ist bekanntlich zustimmungspflichtig. Die Länder waren konstruktiv. Danke!“, sagte bsm- Vorsitzender Thomic Ruschmeyer, zugleich auch im Namen seiner Kollegen. “In diesem Zusammenhang wurde durch die Verbände auch eine Online-Petition aufgesetzt, welche inzwischen von mehr als 2.300 Bürgerinnen und Bürgern gezeichnet wurde und den Vertretern der Länder bekannt ist.  Die Unterschriftenliste wird zum 26. Februar nunmehr übergeben werden an den amtierenden Bundesratspräsidenten“, sagte TTF- Vorsitzende Eberhard Mayer. „Ein Dankeschön sagen wir allen Mitzeichnern der Online-Petition und den Engagierten, welche unermüdlich seit mehr als ein Jahr im Gespräch mit Freunden, Kollegen und der Politik für unsere Sichtweise geworben und sich für eine Veränderung der LSV eingesetzt haben. Mit dem Kompromiss können wir leben und hoffen auf eine ausgewogene LSV II bis zum 18. November 2016“ heisst es abschließend seitens des P+C-Vorsitzenden Patrick Zankl, auch im Namen seiner Mitsreiter aus den  beteiligten Verbänden. gez. Andreas-Michael Reinhardt, Thomic Ruschmeyer (bsm), Patrick Zankl (P+C) und Eberhard Mayer (TFF) LINK: https://secure.avaaz.org/de/petition/Bundesrat_Aenderung_der_BundesratsDrucksache_50715_BMWi_Ladesaeulenverordnung_LSV/?nXuLWjb

 

ANLAGE / BUNDESRAT- Drucksache 507/1/15

Links: http://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2015/0501-0600/507-1-15.pdf?__blob=publicationFile&v=1

“Verordnung über technische Mindestanforderungen an den sicheren und interoperablen Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektromobile (Ladesäulenverordnung – LSV)

BUNDESRAT entscheidet im Plenum in der 942. Sitzung am 26. Februar 2016

„Der federführende Wirtschaftsausschuss, der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und der Verkehrsausschuss  empfehlen dem Bundesrat, der Verordnung gemäß Artikel 80 Absatz 2 des Grundgesetzes nach Maßgabe folgender Änderungen zuzustimmen:

1.   Zu § 1 zweiter Halbsatz – neu – LSV In § 1 sind nach den Wörtern „Ladepunkten für Elektromobile“ die Wörter „und soll um weitere Aspekte des Betriebes von Ladepunkten wie Authentifizierung, Nutzung und Bezahlung entsprechend der Umsetzungsfrist der Richtlinie 2014/94/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2014 (ABl. L 307 vom 28.10.2014, S. 2) über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe bis zum 18. November 2016 in einer Folgeverordnung ergänzt werden“ einzufügen.

  1. Zu § 2 Nummer 9 zweiter Halbsatz LSV In § 2 Nummer 9 ist nach den Wörtern „befahren werden kann;“ der zweite Halbsatz zu streichen.

Der federführende Wirtschaftsausschuss, der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und der Verkehrsausschuss empfehlen dem Bundesrat ferner, folgende Entschließung zu fassen:  a) Der Bundesrat erkennt an, dass die von der Bundesregierung zur Umsetzung der Richtlinie 2014/94/EU vorgelegte Verordnung wichtige, kurzfristig regelungsbedürftige Punkte umfasst. b) Er ist der Auffassung, dass für einen erfolgreichen Markthochlauf der Elektromobilität in Deutschland eine vollständige ordnungsrechtliche Grundlage für den Auf- und Ausbau der Ladeinfrastruktur zielführend ist. Dazu ist die vorgelegte Verordnung ein erster Schritt. Die darin enthaltenen Regelungen sollen unverzüglich, in einem zweiten Schritt, durch Regelungen zu den erforderlichen Standards hinsichtlich Information, Authentifizierung, Zugänglichkeit und Abrechnung ergänzt werden. Dieses von der Bundesregierung vorgesehene zweistufige Regelungsverfahren muss nach Inkrafttreten des ersten Teils der Ladesäulenverordnung (LSV) schon in den nächsten Wochen die Verhandlungen zum zweiten Teil der LSV vorsehen, damit nicht durch inkompatible Authentifizierungs- und Abrechnungssysteme ein Akzeptanzhemmnis auf Seiten der Nutzer aufgebaut wird. c) Der Bundesrat bittet die Bundesregierung, die fehlenden Regelungen in einvernehmlichem Zusammenwirken von Bund, Ländern, Kommunen und Marktteilnehmern bis zum 18. November 2016 in einer Folgeverordnung zu regeln.“ Text und Begründung, siehe auch PDF-Anlage bzw. LINK(oben) – zitiert aus Dokument

ENDE

Empfehlungen der Ausschüsse: BUNDESRAT_11FEB_2016_507-1-15

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Verbraucher wollen Kontrolle über Fahrzeugdaten behalten

Bertha Benz Challenge vor dem Mannheimer Schhloss

Bertha Benz Challenge vor dem Mannheimer Schhloss

Edgar Meyer von der Bertha Benz Challenge hat folgenden Moderatorenbeitrag  bei XING (Forum: Neue Techniken und Fortschritte)  veröffentlicht, der zunehmend auf Interesse – gerade bei Elektroautofahrern – stoßen dürfte:

- AvD stellt europaweite Studie der FIA vor - Verbraucher wollen Kontrolle über Fahrzeugdaten behalten – FIA und AvD fordern fairen und transparenten Wettbewerb der Anbieter
Der Automobil-Dachverband Federation Internationale de l’Automobile FIA hat 12.000 Personen in der Europäischen Union EU zu elektronisch vernetzten Fahrzeugen befragt. Verbraucher haben danach ein hohes Interesse an Vernetzung, sprechen sich aber auch klar für den Schutz ihrer Daten im und zwischen vernetzten Fahrzeugen aus. Die Studie ergab, dass die neue Technik nur unter diesen Bedingungen akzeptiert wird.
Beeindruckende 91% der Befragten sprechen sich für die Abschaltbarkeit von Vernetzungsfunktionen im eigenen Fahrzeug aus. Weitere 76% wollen die Zustimmung zum Sammeln und der Weitergabe von Fahrzeugdaten jederzeit widerrufen können. Im Falle eines Unfalls will eine ebenfalls große Mehrheit frei entscheiden dürfen, welche Werkstatt den eigenen Wagen reparieren darf.
Verbraucher sind sehr besorgt über die nicht abgestimmte Weitergabe (88% der Befragten) und eine kommerzielle Nutzung (86%) von persönlichen Daten, im Bewusstsein, dass Daten in vernetzten Fahrzeugen jederzeit aufgezeichnet oder „gehackt“ werden können. Deshalb glauben auch 95% der Befragten, dass der Gesetzgeber in diesem Bereich tätig werden müsse, um ihre Rechte an persönlichen Daten und denen in gefahrenen Fahrzeugen zu schützen.
Der FIA Region I Generaldirektor, Jacob Bangsgaard, führt aus: „Die Verbraucher haben ihre Interessen klar herausgestellt: Sie sind bereit, vernetzte Fahrzeuge anzunehmen, wenn die Bedingungen stimmen. Sie erwarten einen starken Schutz ihrer persönlichen Daten, der eine informierte Einwilligung zur Aufzeichnung und Nutzung der Fahrzeugdaten einschließt. Datenschutz ist ein sehr wichtiger Gesichtspunkt im gesamten Online-Universum. Es wird Zeit, das auch im Bereich der Mobilität umzusetzen. Wir fordern die Verantwortlichen auf, bestehende gesetzliche Bestimmungen wie etwa eCall, Fahrzeugreparatur oder Reparaturinformationen zu nutzen, um Datenschutz voranzubringen. Verbrauchern muss fairer Wettbewerb und die freie Wahl von Serviceanbietern ermöglicht werden. Es ist an der Zeit, dass die Gesetzgeber die Verbraucherrechte im Zusammenhang mit vernetzten Fahrzeugen festlegen.“
Bereits im Herbst 2015 hatte die FIA aufgezeigt, welche Daten aktuelle Fahrzeugmodelle aufzeichnen und übertragen. Untersucht wurden zwei Fahrzeuge, eines mit konventionellem und eines mit elektrischem Antrieb. Zusätzlich zur Erstellung von Fahrerprofilen sind die Fahrzeuge in der Lage, Daten wie etwa den Standort oder die gefahrene Strecke zusammen mit persönlichen Informationen aus Smartphones aufzuzeichnen und an den Hersteller des Wagens zu übertragen. Ebenfalls veröffentlicht wurden die vorläufigen Resultate der Befragung.
Darauf beruhend startete die FIA zusammen mit ihren Mitgliedsclubs, darunter der AvD, die Kampagne „My Car My Data“. Sie soll für den Schutz von Fahrzeugdaten sensibilisieren, zu gesetzgeberischen Maßnahmen dafür und für faire Bedingungen bei Dienstleistungen im Zusammenhang mit vernetzten Fahrzeugen aufzurufen.
Die Kampagne fordert:
Datenschutz Der Gesetzgeber muss sicherstellen, dass der Fahrer die Hoheit über seine persönlichen Daten behält und eine informierte Einwilligung über die Verwendung seiner Daten geben kann.
Freie Wahl Fahrer müssen jederzeit die freie Wahl über jede Art von Dienstleistungen rund um ihr Fahrzeug und ihre Mobilität haben.
Fairer Wettbewerb Jeder Wettbewerber muss das Recht haben, sichere Produkte und Dienstleistungen anbieten zu dürfen.
Der 1899 als Deutscher Automobilclub DAC gegründete AvD ist als traditionsreichster Automobilclub hierzulande Mitbegründer des Weltverbandes FIA (seit 1904) und von Anbeginn maßgeblich für Verkehrssicherheit, Tourismus und Sport engagiert. Er vertritt die Belange von 1,5 Millionen Mitgliedern und Kunden in allen Bereichen der Mobilität.

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